Schulabschlüsse und Gaussche Glockenkurve

17.05.2017

In unserem Land wird allgemein beklagt,
dass nirgendwo die Schul- und Bildungschancen
so stark abhängig seien vom Elternhaus wie in Deutschland.

Als ehemaligem Lehrer stellen sich mir Fragen,
die bisher – soweit ich weiß -noch nirgendwo beantwortet wurden:

Wie hoch soll denn der Prozentsatz eines Jahrgangs sein
der Elternhaus-abhängigen schwachen Schüler ?
Da möchte ich mal die Basisdaten der Statistik sehen.

Wie misst man den Vergleich zu anderen Ländern ?

Welches ist das länderübergreifende Ziel,
an dem die Erreichbarkeit gemessen wird ?

Keine Schulpolitik wird es schaffen, 100% Abiturienten
bei mittlerem Niveau aus einem Jahrgang zu zaubern.
Einige Schüler werden schwach bleiben unabhängig von ihrem Umfeld.
Man schaue sich da nur mal die Gaussche Glockenkurve  ( Oberstufe ) an.

Grundlagen der Gausschen Glockenkurve :

Euer Dieter
– Die Politik-Rakete –

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2 Kommentare zu Schulabschlüsse und Gaussche Glockenkurve

  1. Es gibt eine Formel?

    Als ich in Englisch und Latein mit 5 nach Haus kam, musste ich abgeschult werden, weil meine Mutter das nicht ertragen hat. Sie hatte durch die Kriegsjahre nicht einmal einen Hauptschulabschluss, konnte mir nicht helfen.

    Dafür gibt es Formeln?

    Sie wurde auf dem zweiten Bildungsweg später Sekretärin und hatte für Profs die Kommentare geschrieben.

    Dafür gibt es Formeln?

    Dann hätte ich gern eine.

    Vom Looser zum Milliardär – vom Analphabeten zum Germanistik-Prof

    Das hat so was vom Tellerwäscher. Gib mal der Jugend die Formel. Die haben sie grad nötig, besonders vor dem Hintergrund der Zeitverträge.

    • Hallo Ricarda,
      vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Es wäre natürlich vermessen von mir zu behaupten, dass Schulleistungen „nicht“ vom Elternhaus abhängen. In Deinem Fall ganz offenbar! Es ging mir in meinem Bericht allein darum, die Behauptung zu kritisieren, dass in Deutschland stärker als in allen anderen Ländern die Schulleistungen vom Elternhaus abhängen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass einige Schüler durch die häufig vom Elternhaus gewählte Schulart überfordert werden. Sie scheitern dann aber nicht am „bildungsfernen“ Elternhaus. Es ist eine pädagogische Schande, so viele liebenswerte Kinder in die Falle „Abitur“ laufen zu lassen.
      Es gibt einen altrömischen Rechtssatz, der die Situation für einige Schüler auf der linken Seite der Gaussschen Normalverteilungskurve treffend beschreibt: „Impossibilium nulla obligatio est“ ( Es besteht keine Verpflichtung zum Unmöglichen)
      Dieter

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