Ein Lied für die Welt..

.. passend zur heutigen (Carona)-Zeit:

(Seemanns-Chor Hamburg)

022  Abendfreeden

  1. De Welt is rein so sachen,                Die Welt ist so ruhig
    as leeg se deep in Drom__,              als läge sie tief im Traum.
    man hört ni ween noch la-chen,    Man hört weder Weinen noch Lachen.
    se’s lisen as en Bom__,                     Sie ist leise wie ein Baum.
    se’s lisen as en Bom__.                                      “
    .
  2. Dat´s wul de Himmelsfreeden,     Das ist wohl der Himmelsfrieden
    ahn Larm un Strit un Spott.           ohne Lärm und Streit und Spott.
    Dat is een Tid tum Beeden.             Das ist eine Zeit zum Beten.
    Hör mi, du fra-a-me Gott_,              Höre mich, Du frommer Gott,
    hör mi, du fra-ame Gott.                                      “
    .
  3.  (Summen)  
  4. Hör mi, du fra-a-me Gott_,
    hör mi, du fra-a-me Gott___ .

.                                 Euer Dieter
                       – Die Politik-Rakete –

.

.

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Über Karl-Peter

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3 Antworten zu Ein Lied für die Welt..

  1. PegasusimJoche sagt:

    Bevor es soweit ist, daß mit der freien Rede auch der freie Gedanke wieder verfolgt werden wird, will ich mir noch rasch einen Reim auf die Zeichen der Zeit machen. Schon gehen die Wächter und Scharfrichter um, ihre behandschuhten Hände bleiben sauber, denn wir sind es selbst, die vorauseilend deren Werke tun. Ja Ihr habt sie bereits verinnerlicht, die Zensur, Wie! was gesagt werden darf, wenn man schon dem nicht beikommt, Was! gemeint ist. Es ist die Sprache ihr erstes Opfer, weil sie fürchten was sie spricht. Sie wollen dem Pegasus die Flügel binden, und ins Joche ihrer Zwecke spannen.

    Die Scharfrichter wetzen schon ihre Beile
    Durchstreifen die Syntax in jeder Zeile
    Nicht nur was dort gesagt wird, sondern auch wie
    Sie zwingen den Geist vor vor dem Nutzen aufs Knie

    Jedoch ihre Richtschnur mißt immer vergeblich
    Denn wahre Kunst dem Kalküle entzieht sich
    Und das was zwischen den Zeilen gedacht wird
    Ihr niemals ins einträgliche Joche einschirrt

    So wird gegen freie Vokale flottiert
    der Dehnlaut vom Lehnwort amputiert
    Und spannen ihn hart auf die Streckbank
    Damit er gesteht wie überflüssig er ist
    Im Kerker die Sprache wird elendig krank
    Solange ihr Wächter der Scharfrichter ist

    Mein Gedanke bleibt frei, denn Ihr habt nichts bedacht
    Und versteht partout nicht, wie er das macht
    Ich frag nicht ob er paßt dort in die Ecke
    Verfolgt stets nur die ureigensten Zwecke

    Ich sag Euch kommt mit hinaus in das Freie
    Und fragt nicht ob’s sei opportun
    Ob Sklav oder Bürger entscheidet Ihr nun
    Laß nicht zu daß die Hatz Deinen Alltag kasteie

    Hallo Herr Nachbar, sei gegrüßt lieber Freund
    Sag ab, was Leib und Seele frevelnd umzäunt
    Reich mir die Hand, verbirg nicht Dein Gesicht
    Vor Deiner Treu und Liebe fürcht ich mich nicht

    Dein sichtbares Lächeln macht was Leidend gesund
    Der Mensch stirbt am Gottvertrauenschwund
    Ihr schwächt das Leben durch Euer Angst und Bang
    Euch raubt den Atem der Panik harte Zang

    Drum Heil sei Euch und reich Gottes Segen
    Gesund durch die Zeit kommt, daran ist’s gelegen
    Geschichte geschieht nicht, s’ist das was Ihr draus macht
    Überlaßt sie nur nicht der finsteren Macht

  2. SchoppenHauer sagt:

    Philosophaster viralis

    Die Corona-Affäre hat etwa Kathartisches, und Erweckendes, wenn Sie einmal den Mut zur Frage aufbrächten – cui bono – wem sie tatsächlich nützt!
    Wie aber können sie, die Sprachfunktionäre die immer für mich zu sprechen sich anmaßen, die Kommentatoren ihrer eigenen angemaßten Deutungshoheit, es wagen (how dare they), hochdotiert davon zu schwafeln, daß die Bürger-Innen im Wortsinne anbetrachts der willkürlich ausgeweiteten Ausgangssperren, auf die Empfehlungen der Privatmeinung selbsternannter ‚Experten’ von Lobbyisten-Instituten hin, ja nun die Gelegenheit zur Wiederentdeckung von beschaulicher Innerlichkeit einer aufgenötigten splendid isolation hätten. Ebenso gut könnten Sie wohlfeil darüber spekulieren, daß ein unschuldig internierter Mensch ja irgendwie innerlich doch frei bliebe; sieht der sich auch in ein kafkaeskes Szenario geworfen, als Angeklagter mit und ohne Symptome; als Schädiger stigmatisiert nachdem man ihn schädigte; schuldig gegenüber dem Ankläger, diesem die eigene Schuld zu beweisen. Die Corona-Affäre ist ein gottverworfenes Elitenprojekt – und die Schutzmaske wird uns zum Maulkorb.
    Die ignoranten Apologeten illegitimer Machtstrukturen, die Staatsphilosophaster am Hofe der Volksvertreter die sowenig das Volk vertreten, wie ein Zitronenfalter Zitronen faltet, sind das moralistische Krämergeschlecht, für das bei Dante sogar ein eigener Höllenkreis ausersehen war. Kein Begriff davon, daß der Mensch ein unabdingbar soziales Wesen ist; daß ein Rückzug ins Private nur autonom in der Reflexion einer real authentischen mitmenschlichen Interaktion gegenüber gelingen kann. Merkeln Sie nicht, daß sich die Menschlichkeit gerade droht in den virtuellen Raum zu verflüchtigen? Wenn Corona zwar vielleicht keinen Sinn hat, aber Zwecke gibt es schon: nämlich eine Forcierung der digitalen Überwachungsstrukturen, eine Segregation der Generationen und Milieus, eine Horrifizierung von Identität und Herkunft, eine Abqualifikation unveräußerlicher Würde und Weisheit des Alters, zugunsten einer amorphen Welteinheitszivilisation, und Schaffung einer globalen Panikmasse als flexibel fluides Schmiermittel für die finanzkapitalistische Weltmaschinerie, usw. usw.
    Wie verändert das direkte soziale Umgangsverbot die Menschen, wie irreversibel wird das grundstürzende Mißtrauen und der Verdacht gegenüber unserem Nächsten sein, dem Banknachbar, dem Kollegen, dem Passanten, dem Gast, dem Kunden, Patienten, Klienten und potentiellen Delinquenten mit trockenem Husten. In welche weiteren Nutzen- und Schadenskategorien wird das allgemein Menschliche fragmentiert?
    Wann, wenn nicht jetzt spreche man: „J’accuse“ – Ihr habt die Mikrophone und die Zeitungskolumnen, Ihr besitzt die Foren der Prominenz – oder aber schweige

  3. Karl-Peter sagt:

    Wenn die Welt in Ruhe ist, so wie im Traum.
    Dann besteht die Chance, dass sie mich hört.
    Sonst ist es ja viel zu laut.

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