Die Frau von gestern

Thomas Schmidt sieht in einem Essay (WELT vom 29.11.)
Angela Merkel als „Die Frau von gestern“.

In drei zentralen Sätzen beschreibt er kritisch das Wirken von Merkel:
„Es ist…einfach nicht ihre Art, aus dem politischen Alltag heraus Zukunftsideen
zu entwickeln.  Sie hat immer nur gerettet, zusammengehalten, vertagt und Formeln gefunden…
Die EU braucht heute mehr als Step-by-Step-Politik“.

Karl Raimund Popper würde diese Sätze
wie folgt in seine Gesellschaftsphilosophie einordnen:

Merkel folgt hier meiner Empfehlung der „Sozialtechnik der Einzelprobleme“.
Pläne für einen schrittweisen notwendigen Umbau der Gesellschaftsordnung sind relativ einfach zu beurteilen.  –  Diese Step-by-Step-Politik sollte aber begleitet werden
durch eine vorläufige Skizze künftiger Ordnungen
(Diese Passage hat Helmut Schmidt übrigens überlesen.
Visionen werden erst dann gefährlich, wenn sie den Sinn
von Heilsversprechen annehmen)

So weit, so gut.
Popper aber hat selbstverständlich nicht gemeint, dass die Lösung von Einzelproblemen so dilettantisch ohne tiefere Analyse der Folgen erfolgen darf, wie es Merkel machte.

Merkel hat die Energiewende hektisch gegen die Wand gefahren,
um Wählerstimmen für die CDU zu gewinnen

Über die Probleme mit dem Islam und dem politischen Islam
scheint Merkel keine Kenntnis zu besitzen.

Merkel hat die Flüchtlings- und Migrantenströme aus aller Welt wahltaktisch oder auch gesinnungs-ethisch bis zur Unbeherrschbarkeit gesteigert.

Euer Dieter
– Die Politik-Rakete –

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