Meine 5 Leserbriefe an die WELT am SONNTAG

 1. Brief:
Der Journalist Huth irrt in drei Punkten:

Deutschland befindet sich „in der Hand von 450.000 Sozialdemokraten
(Mitgliedern der SPD).  Deutschland ist stärker als 450.000 SPD-Mitglieder.

Die CSU wurde nicht „revitalisiert“, sondern war immer vital.
Nach den Sondierungsgesprächen erkennt man aber ihren Wert besser.
Sie hat z. B. eine Obergrenze für Migranten durchgesetzt.

Keine Partei kann sich „komplett neu“ sortieren.

 2. Brief:
Im Artikel von Hackensberger vertritt der irakische Terrorexperte al-Hashimi
die Meinung, dass „die Kämpfer, die die Hölle in Mossul und Rakka
überlebt haben, fest entschlossen (seien), Rache zu nehmen
“.
Hinzufügen darf man sicherlich auch „Die Hölle von Aleppo“ und jetzt die Städte in der Provinz Idlib, wo der IS immer noch bekämpft wird. Daraus kann  man dann wohl schließen, dass Assad nicht nur – wie behauptet – sein eigenes Volk massakriert,
sondern „nebenbei“ auch IS-Kämpfer.

 3. Brief:
Der WamS ist zu danken, dass sie den Mut aufbringt, Victor Orban ohne inquisitorische Fragen länger zu Wort kommen zu lassen. Nur seine politische Laufbahn wird im beigeordneten Block tendenziös dargestellt:
Vom „liberalen Oppositionellen“ ins „national-konservative Lager“.
Richtig ist:
Er war freiheitsliebender Oppositioneller gegen den Kommunismus,
und als der besiegt war, blieb er ein patriotischer, konservativer Ministerpräsident,
der sich nicht von der Vernunft verabschiedet, wie jede seiner Antworten beweist.

 4. Brief:
Kamann hat das „wilde Leben der Erika S“. entdeckt.
Erika Steinbach habe geschrieben: „Für dieses aufgeheizte politische Klima
(beim Migrantenproblem) trägt nur eine die Verantwortung: Angela Merkel
mit ihrer CDU“.
Wenn Kamann anderer Meinung ist, dann muss er sich mit vielen auch
internationalen Wissenschaftlern und europäischen Staatenlenkern auseinandersetzen.
Diese behaupten nämlich, dass Merkel eine Mitschuld trägt.

Theodor W. Adorno

 5. Brief:
Jan Klüver entdeckt im gegenwärtigen „Kulturkampf“ zwei Lager,- bisher noch ohne Namen.
Passend dafür wäre meiner Meinung nach der Begriff „Narrenschiff“, in dem gegensätzliche Ladungen vereint sind.  – Er zählt viele Elemente auf, z.B. Professx Hornscheidt, Gender Equality, Sprachpolizei etc.
Das sind aber keine Aporien (Ausweglosigkeiten), wie er feststellt, sondern Doxa (Meinungen).
Klüver verkennt auch, dass dieses ephemere Geschrei einen Jahrtausende alten, breiten, untergründigen Traditionsstrom nur verdeckt, der zu seiner Zeit ans Licht strömt (die sogenannte schweigende Mehrheit).
Und Klüver kann Theodor W. Adorno gesamte Schrift „Dialektik der Aufklärung“ samt Kommentar zitieren, auch von Dobrindts „konservativer Revolution“ wird etwas hängenbleiben.

Von Adorno sind u. a. 2 Sprüche bekannt:
1. Es gibt nichts Wahres im Falschen„, d. h. etwa „Das ganze bestehende politische System muss geändert werden“. Sonst repariert man immer nur „alte Autos“ und entwirft keine neues Modell.

2. „Das habe ich nicht gewollt„,  als barbusige Studentinen ihn während einer Vorlesung attackierten,

Alexander Dobrindt ist dagegen etwas für OTTO-Normalverbraucher.

 

Euer Dieter
– Die Politik-Rakete –

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