„Gewaltlust im Osten wird unterschätzt“

Die Diagnose von Ines Geipel in der WELT vom 20.9. „Wir haben die Gewaltlust im Osten unterschätzt“ hat einen hohen literarischen Wert. Aber es ist fraglich, ob sich die „Gewaltlüsternen“ darin wiedererkennen. Anhand von konkreten Befragungen erkennt man, dass im Osten keine Mutanden wohnen. Also muss man deren Auftreten mit anderer Sozialisation erklären. Ich wäre wahrscheinlich auch teilweise ihrer Meinung. Ihre Protestgründe sind eher „einfach“ zu erklären:

Der Westen ist immer noch reicher als der Osten. Das bringt Ruhe, Gelassenheit und auch Phlegma in die Debatten. Die vielen Milliarden (90 Milliarden werden bis 2020 genannt) für Flüchtlinge und Migranten, deren Höhe  in der Welt wohl einmalig sind (?), erregt daher die Gemüter. Von diesem riesigen Kuchen, den allein der „Staat erwirtschaftet hat“ (Maas und andere), hätten sie auch gerne etwas gehabt.

Im Westen haben besonders die Grünen mit ihrem übersteigerten Pazifismus, ihrer Gutmenschen-Attitüde und Gesinnungsethik die Stimmung geprägt. In der DDR musste man allzeit bereit sein, den Klassenfeind zu vernichten.

Und last but not least, sie wissen, dass sich Anguilla (Aal) Merkel über viele Jahre mit dem Staat, der vielen auch im Westen als der bessere deutsche Staat galt, arrangiert haben muss. Sie durfte studieren. Jetzt spielt sie etwas verschwiegen die Rolle einer Widerstandskämpferin (vgl. ihre Rede vor dem US-Kongress).

 

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