Giftgasangriff auf Chan Scheichun

13.04.2017

Auf die nachfolgenden Fragen und Einwände habe ich bisher keine plausiblen Antworten von neutralen Experten bekommen.
Ich bin wahrlich ein wenig verzweifelt, weil ich nicht auf einen „Schlächter“
und auf parteiische oder uninformierte Kommentatoren reinfallen will.

Warum zum Donnerwetter wissen fast alle genau, dass Assad Giftgas eingesetzt hat? Beide Konfliktparteien haben in diesem Krieg bereits Giftgas eingesetzt.

Überall ist zu hören oder zu lesen, dass es ein „mutmaßlicher“
Giftgasangriff von  Assad war.  Schießen die USA erst und fragen dann?

Der US-Außenminister Tillerson meinte zum Giftgasangriff: „Entweder ist Russland  mitschuldig oder war schlicht inkompetent“,
…“oder sagt die Wahrheit“  (Dieter Rakete)

Wird hier Weltgeschichte als Komödie gespielt: „Großvaters Leid über Syrien“?

Inhalt: Trump, selber Großvater und von Mitleid mit den toten „wunderschönen   Babys“ und den Kindern überwältigt, lässt 59 Tomahawks als „Vergeltung“ in die   Wüste feuern, ohne genau zu wissen, wer die Schuldigen für den Giftgasangriff in Chan Scheichun waren.

 

Warum zum Donnerwetter könnten nicht doch Terroristen ein Depot mit Giftgas
angelegt haben, welches von Assads Luftwaffe zerstört wurde?

Die Terroristen haben eine viel stärkere Motivation, Giftgas einzusetzen, um die Weltöffentlichkeit gegen Assad zu mobilisieren.

Kann es besonders schwer sein, ein zerstörtes Depot zu finden, – durch                     Luftaufnahmen oder Rechercheure am Boden?

Warum zum Donnerwetter wird keine unabhängige Kommission gebildet, die das angeblich zerstörte Giftgasdepot sucht?

Sucht das Depot! Terroristen verstecken sich in Wohngebieten
und in  Krankenhäusern.

Warum zum Donnerwetter soll Assad gehen? Man müsste doch dann wenigstens auch erklären, wer in Syrien Macht ausüben soll.  –  Ein zweites Libyen wäre katastrophal.

Ohne Hilfe Putins und des Iran wäre Assad nicht mehr in der Lage gewesen, Krieg zu    führen. Richtig! Aber welche Gruppen hätten dann gesiegt?

Welche Entscheidungen westlicher Politiker sorgen dafür,
dass Syrien nicht zum zweiten Libyen wird?

Beklatschte Rhetoriker gegen den Schah, Gaddafi, Mubarak und auch gegen Assad  haben failed states und schlimmere Diktaturen herbeigeredet,
doch keine Vorschläge zur Hilfe unterbreitet.

Warum zum Donnerwetter wird immer wieder vom „syrischen Volk“ gesprochen,
gegen das sich Assad versündigt?

Wer sind seine Gegner?
Gibt es darunter auch wahre Demokraten?

Welches „Volk“ ist gegen Assad? Er hat nicht 400.000 Syrer   „abgeschlachtet“.
Sie sind getötet worden im Kampf, den man  fälschlicherweise als „Bürgerkrieg“ bezeichnet. Denn dort kämpfen zig Tausende von ausländischen Dschihadisten
gegen Assads Armee.

Schlussfolgerung oder Verschwörungstheorie?:

Es könnte gut sein – erschlossen aus vergangenen Interventionen der CIA
im Nahen Osten  -,   dass die USA eine bisher ungeklärte Giftgasattacke nutzten,
um mit 59 Tomahawks zu sagen:
Rums ! – Wir sind auch noch da und haben unsere Interessen“.

Die Meinung, westliche Werte und Menschenrechte seien damit verteidigt worden,
ist ein gewolltes „Kollateralgeschenk“.

Gibt es historische Wahrheit nur bei Geheimdiensten ?

Euer Dieter
– Die Politik-Rakete –

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