Ein Prophet und die Erbsünde

Ein Prophet

„Liberale wie John Stuart Mill fürchtete sich vor der Tyrannei der Mehrheit;
Enoch Powell (1912 – 1998) nicht.
Er warnte seine Engländer vorm Gegenteil, vor einer Minderheiten-Diktatur,
die das Land spaltet:

Oben die Mandarine,
aus Parteien und Verbänden, aus Wirtschaft, Medien und Kirchen,
die den Zugang zur Wahrheit besetzt halten und den Leuten ein X für ein U vormachen;

Unten die Vielen,
die machtlose Mehrheit, die von den Herrschern beleidigt, verachtet und geschurigelt wird, wenn sie es wagt, ihre Meinung zu sagen.

Die Schlagwörter, mit denen ihr der Mund gestopft werden soll, hießen schon damals „diversity“, „humanity“,„open society“ und so weiter.
Und wurden schon damals dazu benutzt, das Gegenteil von dem durchzudrücken,
für was sie früher einmal gestanden haben“.
(Konrad Adam berichtet über Enoch Powell in der „Jungen Freiheit“ vom 13,4.)


Die Erbsünde

Addiert ergeben die einzelnen Gruppen eine Gefahr für die Demokratie:

Es gibt bildungsrestringierte Gruppen,
die Reichtum als Verbrechen ansehen,
die empfänglich sind für scheinmoralische Lösungen,
die Pazifismus nicht als regulative Idee,
sondern als die wahre Bestimmung der menschlichen Existenz betrachten,
die Wettstreit und Konkurrenz verabscheuen und genügsam sein wollen
wie die Schafe (Immanuel Kant, notwendigkeit des Konfliktes.
TEXT aus:  Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht).
.                              Euer Dieter
.                         – Die Politik-Rakete –

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