Zwei Schlachtordnungen: böse Doofe gegen gute Progressive

 

Nach der Bundespräsidentenwahl in Österreich überschlagen sich die Analysen. Ein Grundmodell ist bei Gegnern der FPÖ überall erkennbar. Es treffen dabei zwei ganz unterschiedliche Schlachtreihen aufeinander. Exemplarisch für alle Bewertungen ist ein Kommentar in der WELT vom 25.05.2016:

Es stehen sich gegenüber „Land gegen Stadt, Männer stehen gegen Frauen, arm steht gegen reich, weniger gebildet steht gegen besser ausgebildet…Abschließungskultur gegen Willkommenskultur“.

In diesem Kommentar bleibt unerwähnt das eminent wichtige Gegensatzpaar: richtig gegen falsch.

Als politisch notwendige Lösung für Österreich und letztlich für viele europäische Staaten wird empfohlen, die armen im Geiste zu versöhnen mit einer „liberalen Wirtschafts-, Gesellschafts-, Sozial- und Flüchtlingspolitik“ sowie mit den „besser Gebildeten, den mehr Verdienenden, den Genderoffenen, den Nachhaltigkeitsfans“.

Bei einem Verhältnis von 50:50 oder auch 70:30 gibt es eine andere wirkungsvolle Harmonisierung der Gegensätze. Verantwortungsvolle Politik muss sich auf das Prinzip der utilitaristischen Ethik besinnen, das abzielt auf das „größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl“. Dieses Prinzip könnte erfolgsversprechend angewendet werden, wenn nur zwei Bedingungen erfüllt wären: eine kompetente Einschätzung des Islam und eine staatliche realistische Flüchtlingspolitik ohne individualethische Überbewertungen der Frau Angela Dorothea Merkel, geborene Kasner.

PS Die Kämpfer in der Schlachtordnung der gegenwärtigen linken Meinungsphalanx von Augstein über Göring‑Eckardt und Claudia Roth bis zu Ypsilanti wirken eher wie Kasper, unterstützt von allen gleichgeschalteten Parteien im Bundestag. Es bleibt zu hoffen, dass konservative Denker ihre Theorien zur gelingenden gesellschaftlichen Entwicklung in Zukunft ein wenig mehr einbringen können: Edmund Burke, Arnold Gehlen, Ernst Jünger, Ernst Nolte, Günter Rohrmoser, Helmut Schelsky, Leopold von Ranke, auch Alexander Gauland und in der Flüchtlingskrise Udo di Fabio.

 

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