„Populist“ wird Unwort des Jahrzehnts?

 

 Der Populist wird unreflektiert definiert als jemand, der auf den unreflektierten, naiven, zweitklassigen Willen eines Teils des Volkes ohne eigene Überzeugung hört,

–annähernd die volonte de tous („der Wille aller“) von Rousseau —

und nicht die – auch von Rousseau formulierte – volonte generale („den allgemeinen Willen“) verwirklichen will, – der sozusagen ein Abbild aus Platons Ideenhimmel ist, den die etablierte Elite angeblich vor Augen hat.

In unserer Welt ist es aber häufig so, dass Versager ihre politischen Gegner zu „Populisten“ erklären.

 

Teile mit Freu(n)de: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • XING
  • LinkedIn
  • Live-MSN
  • MySpace
  • Webnews
  • Ask
  • email
  • Print
Dieser Beitrag wurde unter AfD, Allgemein, Demokratie, Eliten, Gesinnungsethik, Philosophie, Politik, Populisten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar