Sind Interessen der Politiker auch die des Volkes?

Ich fürchte, dass Konrad Adams hochintellektueller Artikel in der „Jungen Freiheit“ vom 8.12.2017 die geistige Kapazität vieler Politiker überschätzt.

Den Pluralismus loben alle als Glutkern der Demokratie.

Das Gemeinwohl, – von Rousseau abstrakt und beeinflusst von Platons Ideenlehre als „volonte generale“ bezeichnet,- bleibt nur „abstrakt“ ein vages, erklärtes Ziel der Politik.

Doch Adam erkennt richtig, dass „im Pluralismus das Gemeinwohl einen schweren Stand hat (und) gegen die Übermacht der wohlorganisierten Einzelinteressen nicht aufkommt„.

Und es sind in der Gegenwart ja nicht nur Interessen „normaler“ gesellschaftlicher Gruppen, die von „normalen“ Lobbyisten vertreten werden, sondern Politiker und Institutionen, die mit dem Virus der Gesinnungsethik  infiziert sind, kümmern sich vornehmlich um die Interessen aller möglichen ethnischen, religiösen, sexuellen oder sonst wie definierten Minoritäten“ und um das Wohlbefinden von Migranten.

Bei dieser schnell stärker werdenden Minorität kommt hinzu, dass mit ihnen ein Defizit der deutschen Gesellschaft bekämpft werden soll: die fehlenden deutschen Kinder, die momentan aber im Vergleich zu ausländischen immer noch in der Majorität sind. Es ist , wie Adam richtig erkennt, ein Skandal, dass sich die Politik so wenig um sie kümmert.

 

Euer Dieter
– Die Politik-Rakete –

 

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